Was im Buch begann, 
lebt hier weiter – 
aus dem Körper.

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Geburts-nah-Tag XIV 
Alles bleibt anders bewegt XV

FernSinn XI

Ich stehe auf

zieh mich an

hole mir ein Espresso

setz mich hin

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Ich laufe los

zum See

auf dem Steg

setz mich hin

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Ich wandere

in den Bergen

zum Gipfel

setz mich hin

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Ich gehe

suche Muscheln

am Strand

setz mich hin

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und plötzlich

ist es da

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FernSinn

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Riederau, April 2026

Ehrlichkeiten XIII-I

Gibt es

die eine Ehrlichkeit?

 

Oder

die andere?

 

Was wäre

die eine?

 

Was

die andere?

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Funktionierende Ehrlichkeit?

Gemischte –

Selbst –

Emotionale –

Körperliche –

Faktische –

Radikale –

Integrative –

Ehrlichkeit im Sein?

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Ehrlichkeit beginnt nicht im Sprechen.

Und sie endet auch nicht dort.

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Die wahre Ehrlichkeit

lässt sich

nicht benennen.

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Sie begegnet uns

im Raum.

Im Sein.

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Im AUGENblick

der Ehrlichkeit,

 

wo ich mich

nicht mehr verlasse. 

 

Riederau, 22. April 2026

Ehrlichkeiten XIII-II

Ehrlichkeit

zieht Ehrlichkeit an.

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Eine funktionierende Beziehung

Eine LiebArt.

Zieht funktionierende Beziehungen.

 

Ein Kreis,

der hält.

 

Hier lebt eine

funktionierende Ehrlichkeit

 

Nicht alles wird sichtbar.

Nicht alles möchte gesagt werden.

 

Und trotzdem

trägt es.

 

Aber nicht immer

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Dann bricht etwas.

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Eine Beziehung 

aus dem Bruch

Eine LiebArt

Gegen das Alleinsein

 

Ein neuer Kreis entsteht

gemischt aus dem,

was übrig bleibt.

 

Hier entsteht

eine gemischte Ehrlichkeit.

 

Gemischt.

Unklar.

 

Nicht alles wird gesehen

Nicht alles wird gehalten.

Nicht alles wird sein.

 

Und vieles

bleibt stehen.

 

Aber für den Moment

 

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oder  

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Ein nur Ich

aus dem Bruch

Die LiebArt - Selbstliebe.

 

Suchen.

Schmerz.

Verzweiflung.

 

Oft in absoluter 

Einsamkeit

 

Und plötzlich

ziehen sich andere an,

die auch suchen 

die ankommen wollen

bei sich.

 

Ein neuer Kreis.

Nicht stabil.

Aber schön echt.

 

Hier entsteht

eine neue Ehrlichkeit.

 

Alles darf sichtbar werden.

 

Alles.

 

Keine Rolle mehr.

Kein Halten um jeden Preis.

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Es gibt nichts mehr 

zu verlieren.

 

Und genau da

beginnt etwas,

 

das nicht mehr funktioniert—

sondern stimmt.

 

Danke 

für diese neue Ehrlichkeit

 

Vielleicht 

ist sie die Basis

 

für wahre Liebe-

 

um zusammen

zu halten.?

 

Riederau, 22. April 2026

Geburts-nah-Tag XIV

Wie nah ist Nähe?

Ab wann ist Nähe

keine mehr?

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Die,

aus meinem Fleisch und Blut,

mit den gleichen Geschichten

aus dem gleichen Haus.

Still an diesem Tag.

 

azoy iz dos lebn

 

Nah im Leben –

nicht im Sein.

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Sie, fern.

 

Der Raum

zwischen uns

bleibt.

 

Ein Anruf –

und wir stehen

wieder darin.

 

mitklang

 

Nah im Sein.

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Die,

vor kurzem fremd,

und vertraut im Jetzt.

Mit Kuchen,

Kerzen

und einem Lied.

 

vi sheyn

 

So leicht 

ist nah im Sein.

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Nicht im Sein

Warum?

vielleicht aus Schmerz.

Vielleicht aus Wut.

Vielleicht Abstand 

Vielleicht auch

zielstrebig beschleunigt,

dem eigenen Gefühl gefolgt.

 

Und doch

bleibt etwas.

 

Zwischen

dem, was war,

und dem, was fehlt.

 

Ein Raum,

der trägt.

 

Vielleicht

ist das

Nähe.

 

Ich halte nicht fest.

Ich lasse nicht los.

 

aber, ich bin nah.

———

Nicht Blut.

Wärme

war nah.

 

An diesem

Geburts-fern-Tag.

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Lechaim!

Alles bleibt anders bewegt XV

Die 30 Jahre.

Sie waren schön.

Die bleiben.

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Ich bin gegangen.

Mit wenig.

 

Zwei Koffer.

Und Schmerz, 

der mitging. 

Mehr nicht.

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Alles andere

habe ich gelassen.

 

Haus.

Struktur.

Das, was gehalten hat.

Wie es eben hält.

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Ich bin gegangen.

Nicht halb.

Ganz.

 

Zu mir.

Zurückgekehrt

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Menschen von früher

erkennen mich nicht mehr.

Und die von heute

erkennen mich nicht von früher.

 

Ich habe mich nicht verändert

Es war schon da.

Als Kind ohne Bart

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Und jetzt

stehe ich hier.

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Etwas in mir

ist wieder still geworden.

 

Nicht leer.

Nur frei.

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Offen.

Beweg(t)lich.

Nicht mehr festgelegt.

 

Frei genug,

um nichts zu brauchen.

Und doch offen

für das, was entsteht

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Ich spüre viel.

Mehr als je zuvor.

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Das bewegt

Nicht nur bei mir

Sondern im Raum

Und draußen

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Je weniger ich tue,

desto mehr bewegt.

Nicht durch mich –

sondern im Raum dazwischen.

 

Und darin

finde ich

Begegnung.

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Ich bin bei mir,

und genau darin

bewege ich.

 

Leise, ohne Absicht,

ohne Ziel, ohne Anspruch –

aber spürbar.

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Deshalb

kann ich begegnen.

 

Ein Raum für 2.

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Ohne etwas zu brauchen.

Ohne etwas zu wollen.

Und doch

gemeinsam halten,

was sich bewegt.

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Alles bleibt in Bewegung.

 

Und vielleicht

ist es genau das,

 

was bleibt.

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Aber anders.

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